Gemeinsam mit Tobias Bacherle MdB, Berichterstatter der Grünen Bundestagsfraktion für das Dateninstitut, haben die Teilnehmenden im Rahmen des GWD-Fachgesprächs die notwendigen Bedingungen für ein zukunftsfähiges Dateninstitut, welches einen Mehrwehrt für Forschung, Politik und Wirtschaft und somit auch für Bürger:innen bietet, besprochen. Inbesondere wie eine verbesserte und gleichzeitig sichere Datennutzung sowie Datenverfügbarkeit aussehen kann, und welche technischen Möglichkeiten es für eine verschlüsselte Datenübertragung, -bearbeitung und -nutzung bereits gibt, stand dabei im Fokus.

Die Ziele des Dateninstituts hat Tobias Bacherle MdB in seinem Impulsbeitrag zusammengefasst: Als „Do-Tank“ soll das Dateninstitut als Vernetzungsstelle für vorhandene Expertise aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft fungieren, dabei praxisnah bleiben und Raum für Pilotprojekte bieten.

 

 

Dr. Frank Bauer, Senior Financial Engineer bei Deloitte, betonte in der Diskussion rund um die Ausgestaltung des Dateninstituts die Herausforderung, fehlendes Vertrauen seitens der Datengeber:innen zu gewinnen: „Die technische Seite einer sicheren Speicherung und Weiterverarbeitung von Daten unter Wahrung der Datensouveränität der Datengeber und aller Datenschutzgesetze haben wir im Griff. Es fehlt allerdings an Anreizen, Daten bereitzustellen. Wir sehen aus verschiedenen Organisationen heraus regelmäßig Widerstände, die wahrscheinlich auf eine Überinterpretation des Begriffs Datenhoheit zurückzuführen sind. Dem können wir nur begegnen, wenn wir das Vertrauen in die vorhandenen technischen Möglichkeiten stärken. Es braucht an dieser Stelle eine transparente Kommunikation mit allen Beteiligten, um eine fortschrittliche Datenökonomie zu gewährleisten.“