Auf der ersten Sitzung des Fachforums am 19. Mai in den Räumlichkeiten des GWD diskutierten die Teilnehmer:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, wie die gesamte Wertschöpfungskette der Lebensmittelverpackungen von der Materialherstellung bis zur Wiederverwendung oder Entsorgung, auch im Sinne eines Ökodsigns, nachhaltiger gestaltet werden kann. Es wurden Chancen zu mehr Ressourceneffizienz aufgezeigt, Hürden in der Umsetzung identifiziert und erste Vorschläge zu Regulatorik und Förderung gemacht. Dabei wurde der Blick nicht nur auf die bundespolitische, sondern auch auf die europäische Ebene (u.a. Vorschlag der Kommission zur Verpackungsrichtlinie im kommenden Juli) gerichtet.

Dazu Dr. Bettina Hoffmann MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV):
„Auch internationale Krisen dürfen nicht davon ablenken, dass wir bei Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens dringend vorankommen müssen – so auch beim #Verpackungsrecycling. Das ist auch ein Thema auf europäischer Ebene, entlässt uns aber keineswegs aus der Verantwortung in Deutschland. Die Erarbeitung der nationalen #Kreislaufwirtschaftsstrategie, die wir gerade intensiv und ressortübergreifend vorbereiten, ist dabei prioritäres Mittel.“

Martin Schröder, Direktor Politische Beziehungen der ALBA Services Holding GmbH:
„Die intelligente Gestaltung von #Verpackungen muss belohnt werden. Intelligent heißt im Bereich Verpackungen vor allem: #recyclingfähig. Lebensmittelverpackungen haben oft eine sehr kurze Nutzungsdauer. Das Ziel muss sein, viel Material nach der Nutzung wiederzubekommen und möglichst wenige #Wertstoffe verbrennen zu müssen. Dafür brauchen wir aufgeklärte #Verbraucher, die schon in den Haushalten richtig trennen. Denn nur wenn gut sortiert wird, bekommen wir hochwertige #Recyclingrohstoffe.“