Mitglied im Profil – GLS Bank

Bei der GLS Bank ist Geld für die Menschen da. Sie finanziert nur sozial-ökologische Unternehmen und macht ihre Geschäfte umfassend transparent. Dabei bietet sie alle Leistungen einer modernen Bank:  Girokonten, nachhaltige Fonds, Vorsorge und vieles mehr. Als Genossenschaftsbank kann jeder Anteile zeichnen und mitbestimmen. Über ihre Partnerin GLS Treuhand ist der Bereich Stiften und Schenken abgedeckt. Die GLS Bank hat ihren Sitz in Bochum und Standorte in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Freiburg, München und Stuttgart.

Unser Standpunkt zu Nachhaltigkeit

Wir wollen die Welt besser machen. Dieser Wunsch treibt uns seit unserer Gründung an. Wir können einen Unterschied machen – indem wir mit Geld die Gesellschaft zukunftsfähig gestalten. Wenn wir das gut machen, ist der ökonomische Gewinn eine Folge – aber nicht der Zweck – unseres Handelns. Das bezieht sich auf unser eigenes Handeln sowie unser Kerngeschäft, unsere Kreditvergabe und unsere Anlageangebote. Dafür gibt es strenge Anlage- und Finanzierungsgrundsätze. Wir vergeben nur Kredite an sinnvolle soziale und ökologische Unternehmen und legen diese in unserem Bankspiegel und online offen. Außerdem setzen wir uns für die notwendigen politische Rahmenbedingungen ein, ohne die eine nachhaltige Transformation unserer Wirtschaft und Gesellschaft nicht stattfinden kann.

Das bringt uns zum GWD

Die nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft stellt eine riesige Herausforderung dar. Dafür braucht es einen intensiven Dialog von Unternehmen, und insbesondere Banken, zu fairen und zukunftsfähigen Lösungen. Unsere Mitglieder und Kund*innen zeigen schon seit Jahrzehnten, dass es anders geht, und entwickeln nachhaltige Lösungen und Geschäftsmodelle. Die Erfahrung aus der Begleitung dieser Unternehmen – vor allem in unseren Schwerpunktbranchen Erneuerbare Energien, Wohnen, Ernährung, Soziales & Gesundheit, Bildung & Kultur und nachhaltige Wirtschaft – möchten wir in den Dialog einbringen und somit zu einer schnellen und konsequenten Transformation beitragen.

Thomas Jorberg, Vorstandssprecher von GLS Bank

Der aktuelle IPCC-Bericht zeigt ganz deutlich, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Die Politik muss sofort die notwendigen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Transformation schaffen. Dazu gehört zuallererst ein deutlich höherer CO2-Preis mit einem klaren Anstiegspfad. Die Wirtschaft hat die Lösungen schon in der Schublade. Sie werden aber nicht herausgeholt, solange man mit alten Geschäftsmodellen Gewinne machen kann. Umweltzerstörung muss endlich einen angemessenen Preis bekommen. 

Wir stehen vor der Entscheidung, ob wir zukünftig Milliardensummen für Schutt und Asche – also die Schäden von Überschwemmungen, Bränden usw. – ausgeben wollen oder ob wir jetzt schnell die Klimaerhitzung noch deutlich eindämmen wollen. Ich habe aktuell nicht den Eindruck, dass dies in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft richtig angekommen ist.